Ménage à trois – Mein erstes Abenteuer zu dritt

„Ich habe eine Überraschung für dich“, raunte er mir ins Ohr. Obwohl ich bereits ahnte, worum es sich bei dieser Überraschung handeln könnte, sah ich fragend zu ihm auf. Aber er blieb stumm und deutete nur mit seinen Augen zum weißen Hotelbett. Das Bett war frisch bezogen, nicht zerwühlt. Was nun? Zögernd schreit ich auf das Bett zu, aber er folgte mir nicht. Stattdessen wühlte er in einer Tasche. Ich nutzte die Zeit, um mich nochmal genauer in dem Zimmer umzusehen. Mein Blick fiel auf eine Ecke, in welcher sich eine große Damen-Handtasche, daneben ein Stapel Kleidung und darunter ein Paar mörderische High Heels befanden. Also lag ich richtig mit meiner Vermutung. Ich wurde ihm bereits mehrfach von ihm gebucht und unsere Treffen waren jedes Mal auf eine andere Art und Weise reizvoll. Wir probierten viele Dinge aus und so kam bereits beim letzten Treffen, genauer beim gemeinsamen Ansehen eines Pornofilms, diese Fantasie zur Sprache: eine zweite Frau im Bett. Und das sollte nun wohl tatsächlich wahr werden. Ein Hoch auf Männer, die ihr Wort halten können! Ich wurde auf einmal richtig aufgeregt.

Und so kam mein Date mit einem Seil sowie einer Augenbinde wieder. Ich sollte mich bis auf die Dessous ausziehen und mich aufs Bett legen. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich wollte, dass es losging und ich war gespannt wie nie. Wer sie wohl war? Und was würde von mir erwartet werden? Schließlich hatte ich so etwas bisher noch nie getan. Aber ich beschloss, meine Gedanken hintenan zustellen und mich auf das Abenteuer einzulassen.

Also lag ich da, nackt bis auf die haltlosen Strümpfe und dem passenden Dessous-Set, bestehend aus Slip, BH und Strumpfhalter und die Augen einem schwarzen Stück Stoff verbunden. Ich lag auf dem Rücken und meine Hand- sowie Fußgelenke waren jeweils an eine anderer Ecke des Bettes gefesselt. Ich war quasi der Situation ausgeliefert.

Ich hörte, wie die Tür aufging, leises Lachen. Es war ganz offensichtlich eine Frau bei ihm. „Wen haben wir denn da?“, hörte ich sie fragen. Ich lachte nervös und nannte ihr meinen Namen. Der Gentleman hielt sich im Hintergrund. Aber sie ergriff sofort die Initiative und beuge sich über meinen Körper und erkundete ihn mit forschen, aber angenehmen Berührungen.

Sie roch unwahrscheinlich gut und wir küssten und leidenschaftlich. Ihre Lippen waren weich und voll. Ihre Lippen wanderten meinen Hals hinunter. Mit einer gekonnten Geste öffnete sie meinen BH. Sie strich mit den Fingerkuppen über meine Brüste und sagte an meinen inzwischen steinhart hart gewordenen Brustwarzen. Ich vernahm ein leises Stöhnen im Hintergrund. „Willst du sie mal lecken?“. Huch, das ging ja schnell. Bestimmt konnte sie mir meine Nervosität anmerken und ganz sicher auch, dass ich sowas noch nie gemacht habe. Aber sie nahm die Situation gelassen und bedeckte meinen Körper weiter mit Küssen, die sich weiter nach unten arbeiteten. Ich glaubte, an Reizüberflutung sterben zu müssen.

Als Frau wusste sie ganz genau, wo die richtigen Stellen lagen und wie Zunge und Finger richtig einzusetzen waren. Oh Gott, was das gut. Dem Gentleman schien es auch zu gefallen und ich spürte, wie sich ein weiteres Paar Hände an meinen Körper tasteten. Die Augenbinde wurde mir abgenommen und was ich zu sehen bekam, machte mich noch schärfer. Ich konnte nicht mehr passiv bleiben und setze mich auf, um nach einem der beiden nackten Körper zu greifen.

Im Laufe des Nachmittages war ich mehr und mehr überrascht, wie viele mehr Gestaltungsspielraum doch mit drei Personen doch besteht. Ich wollte gar nicht zum Ende kommen. Am besten hat mir wohl der Anblick gefallen, als sie mit dem Rücken zu mir auf seinem Gesicht saß – und langsam zum Höhepunkt kam. Dieses ästhetische und erregende Bild werde ich wohl auf ewig in meiner Erinnerung behalten. Ich wusste und hoffe, dass dies nicht mein letztes Abenteuer zu dritt gewesen sein wird.